Verbraucht wird nur, was sich erneuert

Erdöl erneuert sich nicht, wenn man es verbraucht oder küstenweise mit Meerwasser vermischt. Auch Braunkohle entsteht nicht, indem man sie abbaut. Erdgas? Wird aus Erdöl gewonnen oder es gibt eigene Quellen. Doch diese versiegen – 3 Millionen Jahre lang sammelt sich genau die Menge an Erdöl an, die die Menschheit gegenwärtig innerhalb eines Jahres verbraucht und in Stoffe umwandelt, die das Klima belasten. Das heißt – ein Ende ist denkbar (oder zumindest Ressourcenkriege). Investitionen in erneuerbare Energien nun jedoch sind hier eine Art Gegenpol – auch Menschen, die sich langfristig daran beteiligen, helfen dem Anleger (in ihrer Lebenszeit erfahren sie bei Gelegenheiten wie diesen, dass sichere Geldanlagen wie Feuer (Geothermie), Wasser, Wind und Sonne von nichts übertroffen werden) langfristig die Zukunftsaussichten (deshalb besser erfüllen als bei Investitionen in Immobilien) nicht nur des Anlegers, nicht nur der Gesellschaft ihrer eigenen Zeit, sondern auch und gerade zukünftigen Generationen zu dienen.

Stets ergab sich das sorgfältige Abwägen zwischen dieser Branche – (man selbst wollte nicht wirklich) und anderen und stets sah man, dass es Investitionen in erneuerbare Energien, nämlich Wasserkraft, Windräder und Sonne waren, die sich im Vergleich zu anderen im puncto Nachhaltigkeit und auch Langfristigkeit hielten. Investoren jedoch sind (und waren) nicht völlig nur von rationaler Basis gelenkt: Wettertemperaturen (durch den Treibhauseffekt hervorgerufen), die eigenen Verhältnisse (des Anlegers, der sich dies leisten kann), die eigenen Vorhaben (Gewinnmaximierung und sozialer Status) und ein etwa schlechtes Gewissen der Gesellschaft gegenüber (man möchte zeigen, dass man finanziell nicht mehr nur falsch entscheidet) können mit hineinspielen. Jedoch überzeugt eines: Energien, die sich erneuern, sind und werden gewissen Risiken nicht ausgesetzt sein. Kein Windkraftrad explodiert plötzlich, kein Solardach vergiftet auch nachfolgende Familienmitglieder und kein Wasserkraftwerk sendet noch Jahrzehnte nach einem Unglück tödliche Strahlen aus. Dies nämlich ist die Begleiterscheinung, will man Gutes tun – man leistet ganze Arbeit. Denn wie ins Schlechte hinein, kann es auch in die positive Richtung eine Kettenreaktion geben.


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